Tipps zum Semesterstart: Diese Versicherungen braucht jeder Student…

März 22nd 2013 | Posted in Versichern allgemein

Nachdenken, Foto: Uta Herbert / pixelio.de

Welche Versicherungen sind für Studenten wichtig?

Der Studienbeginn ist für viele der erste Schritt in die Unabhängigkeit. Aber das Leben kann ganz schön gemein sein. Besonders wenn die Eltern sich bislang um die langweiligen Formsachen gekümmert haben. Auch wenn man das Elternhaus verlässt, kann man von vielen Versicherungen weiter profitieren.

Die Krankenversicherung ist am wichtigsten, weil es in Deutschland eine Versicherungspflicht gibt. Bis zum vollendeten 25. Lebensjahr sind die meisten Studierenden noch über die gesetzliche Familienversicherung ihrer Eltern mitversichert.Das gilt natürlich nur, wenn die Studis noch nicht verheiratet sind und keine eigenen Kinder haben! Spätestens ab dem 25. Geburtstag oder bei einem Einkommen von mehr als 400 Euro monatlich benötigen Studierende einen eigenen Vertrag in der Krankenversicherung der Studenten (bis zum 14. Fachsemester oder 30. Geburtstag). Der Monatsbeitrag beträgt aktuell 53,40 Euro plus 9,98 Euro Pflegeversicherung (11,26 Euro für Versicherte ohne Kinder ab dem 23. Lebensjahr) Das gilt auch für Kinder von Privatpatienten, wenn sie selber als Studenten in die gesetzliche Pflichtversicherung wollen. Sie müssen keineswegs. Studenten können sich von der gesetzlichen Versicherungspflicht befreien lassen und sich privat versichern. Die Tarife sind aber meist teurer.

Haftpflicht, Unfall, Berufsunfähigkeit

Wer nicht verheiratet ist und sein erstes Studium absolviert, ist oft noch über die Haftpflichtversicherung der Eltern geschützt – eine kurze Überprüfung vor Studienantritt kann nicht schaden. Die gesetzliche Unfallversicherung der Hochschule greift nur bei Unfällen auf dem Hochschulgelände oder auf dem direkten Weg zur Uni.

Da Unfälle überall passieren können, ist es sinnvoll, eine private Unfallversicherung abzuschließen: Eine Versicherung, die z.B. Reha-Kosten nach einem Unfall abdeckt, kostet etwa 20 € im Jahr. Wichtig ist, dass man sich nur auf die Kernbereiche einer Unfallversicherung – also zum Beispiel den Invaliditätsfall – beschränken sollte. Zusatzleistungen wie Krankenhaustagegeld kann man später aufstocken. Nachdem im Jahr 2001 die gesetzliche Berufsunfähigkeitsversicherung weggefallen ist, hat man heute nur noch Ansprüche, wenn man mindestens 60 Monate in eine solche Versicherung eingezahlt hat. Das heißt, dass man eine Berufsunfähigkeitsversicherung möglichst früh im Studium abschließen sollte (ca 20 – 50 € pro Monat), um auch in den ersten 5 Jahren der Berufstätigkeit einen entsprechenden Versicherungsschutz zu haben.

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Wer als Student eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließt, sollte jedoch unbedingt auf vollwertigen BU-Schutz auch während der Studienzeit achten. Einige Versicherer betrachten das Studieren nicht als Berufstätigkeit und reduzieren den Versicherungsschutz während dieser Zeit auf eine Versicherung gegen Erwerbsunfähigkeit. Es gibt aber durchaus genügend Versicherer, die ausdrücklich auch die Tätigkeit eines Studenten als Beruf ansehen und hierfür vollwertigen BU-Schutz bieten.

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