Vorsicht ist besser als Nachsehen. Aus diesem Grund besitzen wir Versicherungen. Doch ob eine Versicherung auch wirklich sinnvoll ist und das leistet, was sie verspricht, muss jeder Verbraucher selbst entscheiden. Das gilt besonders für den Fall der Pflegebedürftigkeit.
Wie sinnvoll ist es, sich für den Pflegefall abzusichern?
Sehen wir dazu einmal nüchtern einige Fakten. Fast 40% der Deutschen werden in ihrem Leben einmal Pflegebedürftig. Das muss nicht immer die dauernde Pflegebedürftigkeit sein, aber es trifft immerhin fast die Hälfte aller Menschen. Es ist daher ratsam, für diesen Fall vorzusorgen, denn der Pflegefall bedeutet nicht nur, dass der Betroffene keiner Arbeit mehr nachgehen kann, sondern auch, dass er zu einer möglichen Belastung für seine Familie wird.
Auch hier ein paar Fakten. Die Pflegeversicherung unterteilt die Bedürftigkeit in vier Gruppen, bei denen die Kategorien 1 und 2 für Patienten stehen, die zuhause betreut werden können und Stufe 3 und 4 für Patienten, die stationäre Hilfe benötigen. Die Unterbringung in einen guten Pflegeheim kostet im Monat wenigstens 3000€ für einen Bedürftigen der Stufe 3.
Welche Versicherungsmöglichkeiten gibt es?
Beim den Versicherungen stehen vor allen Dingen zwei Aspekte im Fokus: die Betreuung des Bedürftigen und die Entlastung der Familie. Jeder Bundesbürger, der in die gesetzliche Krankenversicherung einzahlt, ist damit auch in der gesetzlichen Pflegeversicherung einbezogen. Deren Leistungen jedoch sind nicht in allen Fällen ausreichend. Der gegenwärtige Satz beträgt 1550 € pro Monat. Bezogen auf die 3000 € aus dem zuvor genannten Beispiel sind dies gerade einmal die Hälfte der Kosten.
Des Weiteren gibt es die Private Vorsorge und Pflege. Hier kann der Verbraucher selbst festlegen, welchen monatlichen Satz er wünscht und daraus dann einen Sparplan erstellen.
Was sollte man beachten?
Die besten Gewinne bringen fondsbezogene Versicherungen. Die klassischen Versicherungen gelten dagegen als sehr solide. Bei der Suche nach einer guten Versicherung sollten alle Tarifmöglichkeiten in Erwägung gezogen und geprüft werden. Davon gibt es drei.






One Response to “Ist Vorsicht besser als Nachsicht? Die Pflegeversicherung im Fokus”
Das ist ein sehr informativer Bericht! Ich bin überrascht, wie gering doch der allgemeine Satz der gesetzlichen Pflegeversicherung ausfällt.
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